Prämien in der Europa League 2015-2018

Prämien in der Europa League 2015-2018

Die UEFA hat heute detaillierte Informationen über die Prämienausschüttungen in den Spielzeiten 2015/2016 bis 2018/2019 bekannt gegeben. 381 Millionen Euro werden insgesamt an die Teams in der Europa League ausgeschüttet – eine Steigerung um gut 65 Prozent.

Höheres Startgeld und mehr Geld für den Finalsieger

Der Europa League Sieger 2016 erhält allein für seinen Finalsieg 6,5 Millionen Euro, 2014/2015 sind es “nur” 5 Millionen Euro. Auch die Teilnahme an der Europa League wird immer reizvoller. Das Startgeld für die Gruppenphase wird von 1,3 Millionen Euro auf 2,4 Millionen Euro erhöht. Wesentlich mehr Geld, als die Vereine in dieser Saison (Hier geht es zur Hochrechnung 2014/2015)

360.000 Euro gibt es pro Sieg in der Gruppenphase, 120.000 Euro für ein Unentschieden. Für den Gruppensieger gibt es einen Bonus von 500.000 Euro, der Zweite bekommt noch 250.000 Euro. In der K.O-Phase giebt es dann Prämien für das Weiterkommen: 750.000 Euro für das Erreichen des Achtelfinales, eine Millionen Euro für das Viertelfinale, 1,5 für das Halbfinale, 3,5 für den Verlierer des Finales und 6,5 für den Sieger. Alle Prämien steigern sich im Vergleich zum Vorjahr prozentual enorm. Bestenfalls kann ein Verein alleine durch die fixen Prämien 15,31 Millionen Euro verdienen.

PrämienEL2015

Wie bei der Verteilung der Champions League Prämien werden die Ausschüttungen in fixe Prämien (60%) und Prämien aus dem Marktpool (40%) unterteilt. Die Verteilung der Prämien aus dem Marktpool sind von Liga zu Liga unterschiedlich . 4 Millionen Euro gibt es dazu für den UEFA Super Cup Gewinner, 3 Millionen bekommt der Verlierer.

Kluft zwischen Champions League und Europa League wird kleiner

Anders als in der Periode 2012/2013-2014/2015 gibt es erstmals einen zentralen Topf, aus denen die Prämien an die Vereine aus der Champions League und der Europa League verteilt werden. Die Einnahmen werden dabei in einem Verhältnis von 3,3:1 zwischen Champions League und Europa League verteilt. In den vorherigen Jahren lag das Verhältnis noch bei 4,3:1. Die finanzielle Kluft zwischen Champions League und Europa League wurde also angepasst.

Auch die sogenannten Ausgleichzahlungen für Vereine, die sich nicht für die Gruppenphase qualifizieren können, steigen an. 200.000 Euro gibt es bei einem Aus in der ersten Runde, 210.000 Euro in der zweiten Runde und 220.000 in der dritten Runde und 230.000, wenn man sich nicht für die Gruppenhase der Europa League qualifiziert.

8 KOMMENTARE

  1. Warum zählen die Gelder aus der Vorrunde nicht, immerhin sind das 100 000 Euro pro Spielrunde(insgesamt vier) bis zur Gruppenphase ?

    • Was meinst Du genau? Letzter Absatz: “200.000 Euro gibt es bei einem Aus in der ersten Runde, 210.000 Euro in der zweiten Runde und 220.000 in der dritten Runde und 230.000, wenn man sich nicht für die Gruppenhase der Europa League qualifiziert.”

  2. Hallo

    Gibt es denn bei den 1/8 1/4 1/2 Finalen keine Siegprämien mehr? Also es ist doch sicherlich ein Unterschied, ob ich mit zwei Unendschieden z.B. ins 1/4 Finale einziehe oder mit zwei Siegen.
    Sollte es so sein kommen natürlich noch mehr Prämien zusammen.

    MfG

    • Hallo,

      nein, dort wird nicht zwischen Sieg und Unentschieden unterschieden!
      Gibt nur Prämien fürs Weiterkommen!

      BG
      Max

  3. Hallo, ich denke, dass es im 1/16 Finale 500.000 Euro fix gibt, + der Gruppensieger der EL erhält 500K der Gruppenzweite 250K, sonst würden nämlich Mannschaften die aus der CL in die EL kommen für das Antreten im 1/16 Finale nichts bekommen.
    Grüße
    Ernst Christian

    • Hallo rnst Christian,
      nein die Mannschaften aus der Champions League bekommen für das Antreten im 1/16 Finale kein Geld.
      Dafür bekommen sie ja enorm hohe Startgelder in der CL!
      Beste Grüße
      Max

  4. Hallo! In absoluten Zahlen stimmt die Rechnung, dass die Kluft zwischen CL und EL kleiner wird, aber gar nicht. Startgeld in der CL beträgt künftig 12 Millionen statt bisher 8,6, also plus 3,4 Millionen. In der Europa League bekommt man statt 1,3 Millionen künftig 2,4, das entspricht einem Plus von 1,1 Millionen. Oder Anders ausgedrückt: Bisher war der Unterschied beim Startgeld zwischen CL und EL 7,3 Millionen, ab sofort ist er 9,6 Millionen. Die Schere geht als immer weiter auseinander.

    lg roko

  5. Wo ich noch finanzielles Potenzial in der EL sehe sind die starren Anstoßzeiten, die ja schematisch vorgegeben sind. Es kann daher passieren, dass zwei osteuropäische Mannschaften um 21:05 MEZ gegeneinander spielen, sprich um 23:05 russischer Zeit, bzw. 22:05 rumänischer/bulgarischer/ukrainischer/polnischer/baltischer Zeit und zwei westeuropäische Mannschaften bereits um 19:00 Uhr spielen, sprich 18:00 Uhr britischer und portugiesischer Zeit. Wenn man da noch mehr Flexibilität hineinbekäme und die Partien nach Zeitzonen den beiden Anstoßzeiten zuordnen würde, würden sich die TV-Zuschauerzahlen in den betreffenden Ländern erhöhen und entsprechend auch die Gelder aus Bandenwerbung und Pay-TV.

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