Einnahmen der Bundesligisten: Bundesligareport 2015

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Bundesliga zum zehnten Mal in Folge mit Rekordumsatz

Die Bundesliga hat in der abgelaufenen Saison 2013/2014 mit 2,45 Milliarden Euro den zehnten Umsatzrekord in Folge erzielt. Damit steigerte man sich um 12,9% im Vergleich zum Vorjahr. Die 2. Bundesliga verbuchte mit 458 Millionen Euro ebenfalls einen Umsatzrekord und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,2% steigern. Auch ansonsten liefert der DFL-Bundesligareport 2015 starke Zahlen.

Die DFL hat heute den Bundesliga Report 2015 veröffentlicht, der Aufschluss über die Finanzen der Vereine in der 1. und 2.Bundesliga gibt. Neben dem zehnten Rekordumsatz in Folge lieferte die DFL aber weitere Topzahlen. Die Bundesligisten erzielten einen Gewinn von 38,8 Millionen Euro nach Steuern, wobei 13 von 18 Vereinen schwarze Zahlen schrieben (+1 im Vergleich zum Vorjahr). Mit einem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 390,7 Millionen Euro erreichte man ebenfalls ein Rekordergebnis.

Umsatz 1.Bundesliga 2003/2004-2013/2014
Umsatz 1.Bundesliga 2003/2004-2013/2014

Erlöse: Mediale Verwertung am Ertragreichsten, Einnahmen aus Merchandising steigt über 50%

Seit 2007/2008 steigen die Einnahmen aus der medialen Verwertung. Mittlerweile erlöst die erste Bundesliga über 716 Millionen Euro, die Einnahmequelle Nr.1. Die Werbeeinnahmen folgen auf Platz 2 mit 640 Millionen Euro. Wie die Spielerträge steigen diese seit 2006/2007 kontinuierlich an. Einen enormen Sprung von über 50% konnte das Merchandising erzielen. Leicht steigen konnten auch die Transfereinnahmen.

Einnahmemix 1.Bundesliga 2003/2004-2013/2014
Einnahmemix 1.Bundesliga 2003/2004-2013/2014

 

Auch Prozentual gesehen konnte das Merchandising am meisten steigen. Verluste gab es hingegen prozentual bei den Spielerträgen.

Einnahmemix Prozentual 1.Bundesliga 2003/2004-2013/2014
Einnahmemix Prozentual 1.Bundesliga 2003/2004-2013/2014

Ausgaben: Personalkostenquote sinkt, Steuerzahlungen bei 875 Millionen Euro

36,8 % der Erlöse gaben die 18 Bundesliga-Vereine im Durchschnitt für ihren Kader aus, vor vier Jahren waren es noch über 42%. Zum Vergleich: Nach dem UEFA Benchmarking Report sind es bezogen auf alle europäischen Ligen durchschnittlich 65 % .Insgesamt 875 Millionen Euro an Steuern und Abgaben zahlte der Lizenzfußball in der vergangenen Saison. Das Steueraufkommen der letzten fünf Jahre lag damit bei fast vier Milliarden Euro. 48.830 Menschen arbeiteten in der Saison 2013/14 in direkter Anstellung oder durch Beauftragung der Lizenzclubs bei den Lizenzvereinen.

Hier geht es zum Download des DFL-Bundesligareports 2015

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