Hertha BSC: Hohe Verluste im Zweitligajahr

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Am Montag fand die Mitgliederversammlung von Hertha BSC Berlin statt. Dort wurde auch die Bilanz für das Zweitligajahr 2012/2013 vorgestellt. Kurz gesagt: Es wurden 7,8 Millionen Euro Verlust bei 57,7 Millionen Euro Umsatz verzeichnet. Alles andere als gute Zahlen, aber man spielte immerhin auch nur in der zweiten Bundesliga. Immerhin konnten die Verbindlichkeiten auf 36,79 Millionen Euro reduziert werden.

Umsätze stagnieren seit Jahren

Die Umsätze der Herthaner spiegeln die sportliche Situation der vergangenen Jahre ganz gut wieder. Insbesondere wird deutlich welch hohe Umsatzeinbüßen der Abstieg bedeutet. 2012/2013, aber auch 2010/2011 bedeutete für den Verein zwischen 20 und 30 Millionen Einbußen bei den Umsätzen. 2005 bis 2009 hingegen bewegte sich die Hertha noch immer nahe am Durschnitt in der Bundesliga.

Verluste macht die Hertha allerdings schon länger. Seit 2006/2007 musste der Hauptstadtverein jedesmal Verluste verzeichnen. Unvergessen für die Herthaner „Finanzfans“ wohl das Jahr 2005/2006. Dort konnte man ein Gewinn von 11,6 Millionen Euro bejubeln, allerdings spielte man dort auch international.

Die Zukunft: Es sieht besser aus

Aber es gab auch positive Zahlen: 30.000 Mitglieder, 20.000 Dauerkarten, 56.000 Zuschauer im Schnitt hören sich gut an. Auch auf der Partnerseite hat Hertha BSC zugelegt. Zwar stellte Air Berlin sein Sportsponsoring komplett ein, allerdings konnten mit Verivox, Direct Line und Warsteiner neue Partner akquiriert werden. Außerdem konnte der e.V. erstmalig nach der Ausgliederung der KGaA ohne Zuschüsse aufgrund der positiven Mitgliederentwicklung auskommen und verzeichnete über 40.000 Euro Gewinn. Außerdem konnten die Verbindlichkeiten gesenkt werden, sind aber immer noch höher als vor zwei Jahren. Im Vergleich zum „Höchststand“ 2005/2006 konnte man aber innerhalb von sieben Jahren immerhin knapp achtzehn Millionen Euro gut machen.

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