Einnahmen 1.Bundesliga aus der Vermarktung des Stadionnamens 2017/2018

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Vermarktung des Stadionnamens: 15 der 18 Vereine nutzen Einnahmequelle

Ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmemöglichkeiten von Bundesliga-Vereinen ist das Sponsoring. Neben dem Trikotsponsoring und den Einnahmen von Ausrüstern kann auch die Vermarktung des Stadionnamens für die Vereine in der 1. und 2. Bundesliga finanziell lukrativ sein.

Fast alle Bundesligisten nutzen die Möglichkeit durch das Namensponsoring weiteres Geld einzunehmen.

Hier ein Überlick über die geschätzten Einnahmen der Bundesligisten aus der Vermarktung des Stadionnamens in der Saison 2017/2018:

Ein Mäzen und 14 Firmen

Insgesamt tragen 14 Bundesligastadion ihren Sponsor auch im Namen. Lediglich der Hamburger SV wird dafür gesponsert, dass er keinen zusätzlichen Namen im Stadion trägt. Investor Klaus-Michael Kühne war die Rückbenennung der Spielstätte in das „Volksparkstadion“ jährlich rund 4 Millionen Euro wert. Auf die Umbenennung in das „Klaus-Michael Kühne – Stadion“ verzichtete er.

Neben den Ausrüstern (119 Mio. €) und den Trikotsponsoren (192 Mio. €) spielen die Einnahmen aus der Vermarktung des Stadionnamens mit einem Gesamtumsatz von 41,7 Mio. € lediglich eine kleinere Rolle bei den Einnahmen aus dem Sponsoring. Lediglich die Vermarktung der Trikotärmel befinden sich mit ca. 33 Mio. € finanziell auf ähnlichem Level.

Verschiedenste Branchen als Stadionsponsor vertreten

Als Namenssponsor vertreten sind insbesondere Versicherungen (Allianz, HDI, Signal Iduna und WWK) und Automobilunternehmen (VW, Mercedes, Opel und Audi). Auch Unternehmen aus dem Getränkesegment (RedBull und Veltins)  befinden sich mehrmals unter den Namenssponsoren. Ansonsten befinden sich ein Energieversorger (RheinEnergie), eine Bank (Commerzbank), ein Technologieunternehmen (Wirsol), ein Chemiekonzern (Bayer) und ein Tourismusunternhemen (Schwarzwald) unter den Namenssponsoren.

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