2013/2014: Hoffenheim mit hohen Verlusten

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TSG 1899 Hoffenheim hat im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Gesamtumsatz von rund 66 Millionen Euro erwirtschaftet. Darüber hinaus musste ein Jahresfehlberag von 25 Millionen Euro verbucht werden. Der Ebitda lagen immerhin „nur“ bei 11,7 Millionen Euro. Begründet weren die schlechten Zahlen von der im April 2013 eingeleiteten strukturellen Neuausrichtung.

Leichter Rückgang beim Umsatz

Im Geschäftsjahr 2013/2014 konnten immerhin 66 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Dabei wird man deutlich unter dem Bundesligaschnitt liegen. Zum Vergleich: Der SC Freiburg und Mainz 05 machten im gleichen Zeitraum immerhin einen Umsatz von über 70 Millionen Euro. Bei unserer Einnahmenkalkulation 2014/2015 befinden sich dei Hoffenheimer derzeit auf dem 15.Platz. Außerdem verzeichnete man den niedrigsten Umsatz in den letzten vier Jahren.

Umsatz Hoffenheim
Umsatz Hoffenheim

Hohe Verluste durch Eigenkapital aufgefangen

Hinzu kommt ein Jahresfehlbetrag von 25(!) Millionen Euro. Hört sich alles schlecht an, aber es gibt ja noch einen anderen Faktor: „Aufgrund der hohen Liquidität und vorhandener Eigenkapitalreserven konnte der Fehlbetrag vollständig aus eigenen Mitteln ausgeglichen werden. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 108 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 82 Prozent“, heisst es auf der Website der Hoffenheimern. Mit anderen Worten: Das Geld ist da, die Verluste wurden dadurch aufgefangen.

Jahresergebnis TSG 1899 Hoffenheim
Jahresergebnis TSG 1899 Hoffenheim

Warum es zu einem solchen hohen Verlust gekommen ist lässt sich gut durch eine Passage im Interview mit Frank Briel, Geschäftsführer Finanzen & Organisation, zusammenfassen:

Um neue Strukturen zu schaffen, muss man auch personell einen Schnitt machen. Wir hatten zweitweise einen Kader von mehr als 40 Spielern aufgebaut, zudem in kurzer Zeit zahlreiche Trainer und Manager beschäftigt. Auch in der Geschäftsstelle wurden neue Strukturen geschaffen. Veränderungen einzuleiten und sie letztlich umzusetzen – all das kostet Geld.

Zwar wird sich die Umstrukturierung auch auf die nächste Saison auswirken, für die Zukunft sei Hoffenheim aber sehr gut aufgestellt.

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